Nachtfotografie

Nachtfotografie

Die meiner Meinung nach faszinierensten Bilder entstehen Nachts. Es bieten sich viel mehr Möglichkeiten, die Kamera und ihre Grenzen der Lichtempfindlichkeit zu testen. Um brauchbare Fotos zu bekommen, habe ich mich mit einem Lichtstarken Objektiv ausgestattet, welches nicht zu teuer war (Ebay) und die Blende über den gesammten Zoombereich gleich weit offen hält. Hier mal kurz als Tipp: Bei Ebay gibt es öfters mal alte Minolta SLR mit Objektiv als Bundle für recht kleines Geld. Man muss zwar das Objektiv auf den Bildern meistens erraten, dafür gibt es die Kameras aber meistens für 20 - 50 Euro incl. Objektiv und machmal ist noch Zubehör dabei. So bin ich an mein Sigma 28-70mm F2.8 gekommen. Es ist noch ein komplettes Glasobjektiv und hat mich in der Nacht um 200% nach vorne gebracht. Vorher war mein Lichtstärkstes Objektiv ein Sony Kitobjektiv 18-55mm F3.5-F5.0 Vollplasik. Investition: 45 Euro.

Wichtig, zumindest für mich, ist auch ein gutes Stativ und ein Fernauslöser. Ich habe mir speziell auch für Zeitrafferaufnahmen einen Fernauslöser mit Zeitschaltfunktion besorgt (Dauerleihgabe). Dieser kann die Belichtungsdauer, die Intervallzeit und die Anzahl von Aufnahmen steuern. Modernere Kameras als meine A580 haben so etwas mittlerweile integriert. Ein brauchbarer Fernauslöser, sogar mit Funkverbindung, gibt es bei diversen Onlineshops für ca. 40 Euro, die bessere Version mit beleuchtetem Display und anderen nützlichen Funktionen kostet entsprechend mehr. Das Stativ sollte schon eine vernünftige und standhafte Positionierung der Kamera ermöglichen. Ein billiges, wackeliges Stativ macht bei Langzeitbelichtungen absolut keinen Sinn. Hier habe ich Glück gehabt und ein gutes Stativ zum Geburtstag bekommen. Dieses Stativ ist zwar etwas schwerer als ein herkömmliches Stativ, hat aber auch bei Windböen sicheren Stand und kann 5Kg tragen. Wichtig ist für mich auch der Kugelkopf. Damit lässt sich die Kamera sehr schnell in jede erdenkliche Position drehen.